Informationsverwaltungsrecht internationaler Institutionen : Dargestellt am Entwicklungsverwaltungsrecht der Weltbank und Vereinten Nationen.
Internationale Institutionen agieren und regieren mehr denn je durch Informationen und Wissen. Dabei geraten ihre Informationsbeziehungen zu Staaten und Individuen in den Fokus politischer und rechtlicher Auseinandersetzungen. Das institutionelle Völkerrecht birgt daher ein bislang nicht systematisc...
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| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Electronic eBook |
| Language: | German |
| Published: |
Tübingen :
Mohr Siebeck,
2018.
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| Series: | Jus internationale et Europaeum.
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| Subjects: | |
| Online Access: | EBSCOhost |
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Table of Contents:
- Cover; Vorwort; InhaltsÃơbersicht; Inhaltsverzeichnis; AbkÃơrzungsverzeichnis; Einleitung: Konturen eines Informationsverwaltungsrechts internationaler Institutionen; Â 1 These und GrundÃơberlegungen; I. Problemstellung und Forschungsfragen; II. Konturen des Informationsverwaltungsrechts internationaler Institutionen; 1. Definition und Merkmale; 2. Grundbegriffe und Abgrenzungen; III. Das Referenzgebiet des Entwicklungsverwaltungsrechts als Informationsordnung; IV. Forschungsstand und Literatur; V. Methoden und Gang der Darstellung.
- 1. Kapitel: Informationsverwaltung durch internationale Entwicklungsinstitutionen 2 Genese und Bedeutung internationaler Informationsverwaltung; I. Vom Wissen des Staates zur internationalen Informationsverwaltung; 1. Nationale Informationsverwaltung und staatliches Wissen; 2. Internationalisierung: Von der kolonialen Statistik zu ILO und VÜlkerbund; a) Kolonialismus und seine WissensmodalitÃÞten; b) VÜlkerbund und ILO; II. VÜlkerrechtliche Institutionalisierung der Informationsverwaltung im UN-System; 1. Die Informationsarchitektur des UN-Systems.
- 2. Institutionalisierung technischer Zusammenarbeit im UN-System3. Die Weltbank als Wissensbank; III. GegenstÃÞnde und Methoden internationaler Informationsverwaltung; 1. Wirtschaftsstatistik und ihre rechtlichen Folgen; 2. Messung nachhaltiger, sozialer und menschlicher Entwicklung; 3. Die empirische Wende im VÜlkerrecht: Menschenrechtsindikatoren und Rechtsstaatsmessung; a) Menschenrechtsindikatoren; b) Governance- und Rechtsstaatsmessung; IV. Ambivalenz internationaler Informationsverwaltung als rechtliche Herausforderung.
- 1. Informations- und Wissensasymmetrien am Beispiel der â#x80;#x9E;Good Governanceâ#x80;#x9C;-Agendaa) Internationale Verwaltung als Informationsnehmer: Lokales Kontextwissen und InformationskonditionalitÃÞten; b) Internationale Verwaltung als Wissensgeber: Globaler Wissenstransfer und â#x80;#x9E;Good Governanceâ#x80;#x9C;-KonditionalitÃÞt; 2. Governance by information: Das Doing Business-Ranking der Weltbank; a) Inhalte und Methoden; b) Agendasetting und reputationelle Reformanreize; 3. Globale GouvernementalitÃÞt: Von den Millenniumszielen zu den â#x80;#x9E;Sustainable Development Goalsâ#x80;#x9C; der Vereinten Nationen.
- A) Entwicklung und ZentralitÃÞt von Informationsverwaltung in den MDGs und SDGsb) â#x80;#x9E;Governing by measuringâ#x80;#x9C; und die AusÃơbung kognitiver AutoritÃÞt; 4. Zusammenfassendes Problemfazit; Â 3 Entwicklungsinstitutionen und Rechtsgrundlagen; I. Entwicklungssystem der Vereinten Nationen und die Sonderrolle des UNDP; 1. Merkmale und Struktur des UN-Entwicklungssystems; a) Merkmale und Bedeutung; b) Institutionelle Struktur; 2. Organisation und Mandat des UNDP; a) Organisation und Finanzierung; b) Aufgaben und Mandat; 3. Rechtsgrundlagen des Entwicklungs- und Informationsverwaltungsrechts des UNDP.