Transnationale Rechtserzeugung : Elemente einer normativen Theorie der Lex Financiaria.

Die rechtliche Infrastruktur der Märkte für außerbörslich (OTC) gehandelte Finanzderivate wird von einer privaten Institution, der International Swaps and Derivatives Association (ISDA), geprägt. Aufgrund der massiven legislativen Tätigkeiten der ISDA ist es notwendig transnationale Pflichten aufzus...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Author: Horst, Johan
Format: Electronic eBook
Language:German
Published: Tübingen : Mohr Siebeck, 2019.
Series:Jus internationale et Europaeum.
Subjects:
Online Access:EBSCOhost
Tags: Add Tag
No Tags, Be the first to tag this record!
Table of Contents:
  • Cover; Titel; Vorwort; Inhaltsverzeichnis; Einleitung; I. Das Problem; II. Die Fragestellung; III. Der theoretische Rahmen; IV. Der Gang der Untersuchung; Kapitel 1: Das ISDA Regime des außerbörslichen (OTC) Handels mit Finanzderivaten; A. Einführung in die Regelungsarena; I. Strukturmerkmale des transnationalen Finanzmarktrechts; II. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes; 1. Erste Eingrenzung: Finanzderivate; 2. Zweite Eingrenzung: Außerbörslich (OTC); 3. Dritte Eingrenzung: ISDA Standarddokumentation; 4. Vierte Eingrenzung: Credit Default Swaps; 5. Zusammenfassung; III. Reformbemühungen
  • 1. Institutionelle Neuerungen2. Materiellrechtliche Neuerungen; 3. Fazit; B. Die ISDA: Geschichte und institutionelle Struktur; I. Überblick über die ISDA; II. Geschichte; III. Organisationsstruktur der ISDA; 1. Die Mitglieder; 2. Das Board of Directors; 3. Die Committees; 4. Die Governance Struktur; a) Industry Governance Committee; b) SCs und RICs; c) IGs und WGs; IV. Die Tätigkeit der ISDA; 1. Standardsetzung; 2. Lobbying; 3. Adjudikation; V. Zusammenfassung; C. Die Normproduktion der ISDA; I. Struktur der Standarddokumentation; II. Erzeugung der Standards im Überblick
  • D. Das ISDA Master AgreementI. Rahmenvertrag: Abschluss nach außen; 1. Close-out Netting als Beispiel für die Wirkungsweise des Rahmenvertrags; 2. Exkurs: close-out Netting im deutschen Recht; 3. Funktionale Einordnung der rahmenvertraglichen Konstruktion: Abschluss nach außen; 4. Zusammenfassung; II. Standardvertrag: Homogenisierung nach innen; 1. Die Bedeutung von Standards im transnationalen Recht; 2. Transaktionssicherheit; 3. Die Strukturvoraussetzungen des OTC Derivatemarktes; a) Verflechtung; b) Vertrauen in Kongruenz
  • 4. Funktionale Einordnung der Standardisierung: Gewährleistung von Kongruenzsicherheit5. Zusammenfassung; E. Die Vertragsänderung durch Protokolle; F. Adjudikation: Die ISDA Credit Derivatives Determination Committees; I. Die Determination Committees; 1. Einleitung; 2. Errichtung der DCs; 3. Zusammensetzung der DCs; 4. Prozessuale Ausgestaltung der DCs; a) Entscheidungsfähige Sachverhalte; b) Antrag auf Einberufung eines DC; c) Wirkung der Entscheidung; d) Abstimmung; e) External Review; 5. Materielle Vorgaben für die Entscheidung; a) Entscheidung auf Grundlage der einschlägigen Regelungen
  • B) Commercially reasonable mannerc) Entscheidung in Bezug auf bestimmte Informationen; 6. Praxis; 7. Zusammenfassung; 8. Die Einordnung des DC Verfahrens; a) Die Gerichtsqualität der DCs; b) Besonderheiten der DC Verfahren; c) Funktionale Einordnung der DCs; d) Die DCs als Marktgericht; II. Die ISDA und nationale Spruchkörper; G. Self-help remedies; H. Zusammenfassung; Kapitel 2: Die normative Einordnung des ISDA Regimes; A. Das ISDA Regime als autonomer transnationaler Regelungsbereich; I. Autonomie transnationaler Bereichsordnungen als Geltungsbegrenzung; 1. Autarkie; 2. Autonomie