Äußerungsrechte staatlicher Funktionsträger : Neutralität, Meinungsfreiheit, Mäßigungsgebot: Determinanten der Teilnahme staatlicher Funktionsträger am öffentlichen Meinungsbildungsprozess.

Äußerungen staatlicher Funktionsträger stehen in einem Spannungsverhältnis zwischen staatlicher Neutralität und der jedermann - also auch staatlichen Funktionsträgern außerhalb des Amtes - zustehenden Meinungsfreiheit. Ausgehend von den allgemein geltenden rechtlichen Grundlagen und Grenzen setzt si...

وصف كامل

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التفاصيل البيبلوغرافية
المؤلف الرئيسي: Nellesen, Sebastian
التنسيق: الكتروني كتاب الكتروني
اللغة:الألمانية
منشور في: Tübingen : Mohr Siebeck, 2019.
سلاسل:Schriften zum Medienrecht und Kommunikationsrecht.
الموضوعات:
الوصول للمادة أونلاين:EBSCOhost
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جدول المحتويات:
  • Cover; Titel; Vorwort; Inhaltsverzeichnis; A. Einführung und Gang der Untersuchung; I. Problemaufriss; II. Gang der Untersuchung; B. Allgemeiner Teil; I. Das Phänomen der Äußerungen staatlicher Funktionsträger; 1. Die Kommunikationsformen staatlicher Funktionsträger; 2. Politische Werturteile staatlicher Funktionsträger; a) Ausgangsbeispiele; b) Ähnliche Formen staatlicher Kommunikation; aa) Verfassungsschutzberichte; bb) Staatliche Öffentlichkeitsarbeit; cc) Staatliches Informationshandeln; c) Fazit
  • 3. Die besondere Bedeutung von Äußerungen staatlicher Funktionsträger im politischen Meinungs- und Willensbildungsprozessa) Staatliche Autorität auf der Basis von Vertrauen; b) Erhöhte Aufmerksamkeit für Äußerungen staatlicher Funktionsträger; II. Die rechtlichen Grundlagen für Äußerungen staatlicher Funktionsträger; 1. Die Notwendigkeit einer rechtlichen Grundlage; 2. Die Irrelevanz der Meinungsfreiheit als Grundlage für Äußerungen als staatlicher Funktionsträger; 3. Äußerungsrechte, staatliche Aufgaben und gesetzliche Befugnisse
  • A) Die Bedeutung der Kompetenzordnung für Äußerungen staatlicher Funktionsträgeraa) Die Kompetenzordnung als Grundlage für Äußerungen staatlicher Funktionsträger; bb) Die Theorie der kompetenzfreien Zone; cc) Kritik an diesem Ansatz; dd) Restriktionen der Theorie der kompetenzfreien Zone; ee) Fazit; b) Die Erforderlichkeit einer gesetzlichen Befugnis; aa) Die Lehre vom Vorbehalt des Gesetzes; bb) Die ablehnende Haltung der Rechtsprechung; (1) Bundesverfassungsgericht; (2) Landesverfassungsgerichte; (3) Verwaltungsgerichtsbarkeit; cc) Die Kritik der Literatur
  • (1) Die frühere Kritik: Kein Schluss von der Aufgabe auf die Befugnis(2) Jüngere Stellungnahmen; (a) Spezielle gesetzliche Befugnisnorm für Äußerungen erforderlich; (b) Allgemeine Kommunikationsermächtigung ausreichend; dd) Stellungnahme; (1) Differenzierte Betrachtungsweise; (2) Die Zurückhaltung der Literatur; (3) Der Sachbereich der Politik; (4) Amtsimmanente Befugnis; (5) Das Dilemma einer gesonderten gesetzlichen Befugnisnorm; ee) Fazit; ff) Prüfungsschema zur Bestimmung der rechtlichen Grundlagen; III. Die rechtlichen Grenzen der Äußerungsrechte staatlicher Funktionsträger
  • 1. Die Kompetenzordnung als interne Grenze2. Externe Grenze: Die Pflicht zu politischer Neutralität; a) Sachbereiche staatlicher Neutralität; aa) Religiös-weltanschauliche Neutralität; bb) Koalitionsrechtliche Neutralität; cc) Völkerrechtliche Neutralität; dd) Neutralität der Rechtsprechung; ee) Fazit; b) Die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Pflicht zu politischer Neutralität; aa) Die Bedeutung des Demokratieprinzips; (1) Die grundlegende Bedeutung des Demokratieprinzips; (2) Insbesondere: Die Staatsfreiheit des Meinungsund Willensbildungsprozesses nach der Vorstellung des Grundgesetzes