Schutz und Schranken des Wissenschaftsurheberrechts : Eine Rechtsökonomische Analyse.

Das Urheberrecht schützt Werke wissenschaftlicher Autoren und Investitionen wissenschaftlicher Verlage. Als Verbotsrecht hemmt es aber zugleich den Zugang zu neuem Wissen, das Voraussetzung für die Schöpfung weiterer wissenschaftlicher Publikationen ist. Angesichts steigender Preise wissenschaftlich...

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Bibliographic Details
Main Author: Tiessen, Marten
Format: Electronic eBook
Language:German
Published: Berlin : Duncker & Humblot, 2024.
Series:Studien Zu Eigentum und Urheberrecht Series.
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Online Access:EBSCOhost
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Table of Contents:
  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • A. Problemaufriss
  • B. Forschungsinteresse
  • C. Methodik
  • D. Thematische Eingrenzung
  • E. Gang der Untersuchung
  • Teil 1: Wissenschaftsschranken als Teil des Wissenschaftsurheberrechts
  • Kapitel 1: Aufeinandertreffen von Exklusivitäts- und Zugangskultur
  • A. Inhalt und Zweck des "Wissenschaftsurheberrechts"
  • I. Schutzgehalt des Urheberrechts
  • II. Verbotsrecht des Urhebers
  • III. Schutz wissenschaftlicher Werke
  • IV. Kommodifizierung von Wissen
  • V. Zwischenergebnis
  • B. Wissenschaft als Gegenstand des Urheberrechts
  • I. Wissenschaftsbegriff
  • 1. Wissenschaftstheoretisches und verfassungsrechtliches Verständnis
  • 2. Urheberrechtliches Verständnis
  • 3. Zwischenfazit
  • II. Autonomie der Wissenschaft
  • 1. Definition von Autonomie
  • 2. Schutz der Autonomie
  • 3. Autonomieverlust durch Ökonomisierung
  • 4. Zwischenfazit
  • III. Wissenschaftsethos
  • 1. Wissenschaftsnormen nach Merton
  • 2. Rezeption von Mertons Normen
  • 3. Praktische und verfassungsrechtliche Bedeutung
  • 4. Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsethos und Urheberrecht
  • 5. Zwischenfazit
  • C. Der konventionelle wissenschaftliche Kommunikationskreislauf
  • I. Finanzierung
  • II. Durchführung der Forschung
  • III. Veröffentlichung
  • IV. Erleichterung der Verbreitung
  • V. Rezeption und Anwendung des Wissens
  • D. Unterschiede im Publikationsverhalten der einzelnen Fachbereiche
  • Kapitel 2: Interessenkonflikte im Wissenschaftsurheberrecht
  • A. Akteure im Wissenschaftsurheberrecht
  • I. Die Doppelrolle wissenschaftlicher Autoren
  • II. Die Fachverlage
  • 1. Verlegerische Leistungen und Interessen
  • 2. Konkurrenz durch Universitätsverlage
  • III. Wissenschaftliche Bibliotheken
  • 1. Veränderte Rechtslage durch Digitalisierung
  • 2. Konkurrenz durch Schattenbibliotheken
  • 3. Konkurrenz durch Wissenschaftler
  • 4. Konkurrenz durch Verlage und andere Dienstleister
  • IV. Weitere Akteure
  • B. Publikationskrise und informationelle Engpässe
  • I. Kommerzialisierung wissenschaftlicher Kommunikation
  • II. Auswirkung neuer Technologien
  • III. Forderung nach offenem Zugang
  • IV. Einfluss des Urheberrechts
  • Kapitel 3: Wissenschaftsschranken als Instrument des Interessenausgleichs
  • A. Wissenschaftsschranken als Zugangsregeln
  • B. Verhältnis von Ausschließlichkeitsrechten und Schranken
  • C. Rechtsökonomik als Bewertungsmaßstab
  • Fazit zu Teil 1
  • Teil 2: Bestimmung eines angemessenen Schutzniveaus im Wissenschaftsurheberrecht anhand ökonomischer Maßstäbe
  • Kapitel 1: Anreiz und Zugang im Wissenschaftsurheberrecht
  • A. Ansatz der Anreiz- und Nutzungsoptimierung
  • I. Vermeidung von Unterproduktion
  • II. Vermeidung von Unternutzung
  • III. Optimalverhältnis
  • B. Anwendung auf wissenschaftliche Informationsgüter
  • I. Urheberrecht als Anreiz in der Wissenschaft
  • 1. Anreizwirkung für wissenschaftliche Autoren