Verbraucherrechtsdurchsetzung /

Materielle Verbraucherrechte sind wenig wert, wenn man sie nicht durchsetzen kann. Martin Fries entwickelt Bewertungsmaßstäbe für Verfahren zur Durchsetzung materieller Verbraucherrechte und wendet diese auf den Zivilprozess wie auch auf außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren an.

Saved in:
Bibliographic Details
Main Author: Fries, Martin, 1981-
Format: Electronic eBook
Language:German
Published: Tübingen : Mohr Siebeck, 2016.
Series:Jus privatum ; Bd. 206.
Subjects:
Online Access:EBSCOhost
Tags: Add Tag
No Tags, Be the first to tag this record!
Table of Contents:
  • Cover; Vorwort; Inhaltsübersicht; Inhaltsverzeichnis; Kapitel 1: Grundlagen; A. Wissenschaftliche Zielsetzung; B. Regulatorischer Hintergrund; I. Zugang zum Recht und Zugang zur Justiz; II. Verbraucherrechtsdurchsetzung durch staatliche Gerichte; III. Verbraucherrechtsdurchsetzung auf privater Ebene; C. Gesellschaftspolitische Bedeutung; I. Wirtschaftliche Tragweite; II. Rechtsstaatliche Implikationen; III. Spannungsfeld zwischen Modernisierung und Privatisierung der Justiz; D. Forschungsgegenstand; I. Persönliche Eingrenzung; II. Sachliche Eingrenzung; III. Räumliche Eingrenzung.
  • E. ForschungsstandI. Verbraucherprozessrecht unter dem Einfluss der Europäischen Union; II. Verfahrensgestaltung bei Verbraucherkonflikten; III. Zusammenspiel verschiedener Rechtsdurchsetzungsverfahren; F. Dogmatische Begründung von Bewertungsmaßstäben; I. Konstitutionelle Rechtfertigung; II. Verfahrensrechtlich-induktive Prinzipienbildung; III. Materiell-rechtliche Begründung; IV. Rückgriff auf außernormative Aspekte; G. Gang der Darstellung ; Kapitel 2: Rechtsdurchsetzung in Verbraucherkonflikten; A. Verbraucher als Konfliktbeteiligte; I. Begrenzte Konfliktroutine.
  • 1. Unzureichende Rechtskenntnis2. Mangelnde Verfahrenskenntnis; 3. Strategisches Ungeschick; II. Konfliktscheu; 1. Budgetrestriktionen; 2. Verlustangst; 3. Risikoaversion; 4. Gerichtsscheu; III. Unzureichende Organisation; IV. Begrenzte Artikulationsfähigkeit; B. Fallabhängige Ausprägung von Verbraucherschwäche; I. Relationsspezifische Parameter; 1. Bindungsdauer; 2. Bindungsintensität; 3. Sprache; II. Konfliktspezifische Parameter; 1. Streitwert; 2. Konfliktiteration; 3. Konfliktschwerpunkt; 4. Rollenverteilung; III. Kompensation von Verbraucherschwäche?; 1. Stärkung der Verbraucher ex ante.
  • 2. Korrektur der Verbraucherschwäche ex postC. Rechtsdurchsetzung und Verbraucherinteressen; I. Soziale Bedeutung der Rechtsdurchsetzung; 1. Rechtspositivistische Perspektive; 2. Rechtsökonomische Perspektive; II. Individuelle Bedeutung der Rechtsdurchsetzung; 1. Rechtsdurchsetzung und rationales Desinteresse; 2. Rechtsdurchsetzung und Erhalt der Kundenbeziehung; 3. Rechtsdurchsetzung und Präzedenzinteresse; 4. Rechtsdurchsetzung und Verbraucherzufriedenheit; III. Konkordanz zwischen sozialer und individueller Bedeutung; 1. Rechtsdurchsetzung als Verfahrenspostulat; a) Staatliche Verfahren.
  • B) Private Verfahren 2. Bedeutung der Verfahrenswahl; 3. Verfahrenswahl auf transparenter Informationsgrundlage; Kapitel 3: Bewertungsmaßstäbe für Mechanismen der Verbraucherrechtsdurchsetzung; A. Verfahrensergebnis; I. Ergebnismaßstab; 1. Unbedingte Rechtstreue; 2. Ergänzung um Billigkeitsmaßstäbe; 3. Privatautonome Abkehr von der Rechtstreue; II. Ergebnisform; III. Vollstreckbarkeit; B. Verfahrensleitung; I. Qualifikation; II. Unabhängigkeit; III. Neutralität; IV. Rechtliche Autorität; V. Verantwortlichkeit; VI. Staatlichkeit; C. Verfahrensgestaltung; I. Tatsachenfundierung.